The complexity scanner

What if there was a scanner, that would be able to able to scan for complexity. Imagine a tool just like an infrared camera that shows a heatmap from dark green for low complexity up to bright red for high complexity. What would this scanner actully show on its display? What would be the brightest red thing? Would it be our brain? Or would it be a computer processor chip?

In terms of complexity per area I think it would be the computer processor. A modern computer processor nowadays is that small, and has so many switches per square milimeter that it surpases the complexity of a human brain.

But be carefull! Do not confuse complexity with intelligence. Complexity is a passive attribute of a system. When a system consinsts of a certain amount of elements that interact with each other, its behaviour cannot be determined, even if the interaction between each individual pair of elements is known. „The sum of all parts is greater than the whole.“

Some very disturbing situations may occure, when someone does not perceive the complexity of a thing. Very often I find myself in the situation that I (metaphorically described) see someone trying to repair a computer processor with a soldering iron. I fell the urge to cry out: „No, please stop! You will destroy your chip! A chip is far to complex. It cannot be repaired with a soldering iron.“ But it doesn’t help.

 

Was brauche ich um zum Mond zu fliegen? Birnen oder Bananen?

Achilles: Hallo Schildkröte! Was für ein schöner Tag heute.

Schildkröte: Hallo Achilles! Ja, genau richtig um im Schatten unter diesem schönen Ölivenbaum zu philosofieren. Welche Frage beschäftigt dich diesmal?

Achilles: Ich wurde gerade gefragt: „Was brauche ich um zum Mond zu fliegen? Birnen oder Bananen?“

S: Was ist denn das für eine dumme Frage? Natürlich braucht man weder Birnen noch Bananen um zum Mond zu fliegen. Man braucht ein Space Shuttle.

A: Ja, das ist die spontane Antwort, die die meisten Leute wohl geben würden. aber mal abgesehen, dass sie rein inhaltlich falsch ist (man braucht kein Space Shuttle sondern eine Saturn-V-Rakete und eine Mondlandefähre), ist sie auch Off-Topic. Sie beantwortet nicht die ursprüngliche Frage. Die Frage lautet nicht, was „man“ braucht um zum Mond zu fliegen, sondern was „ich“, also der Fragende, braucht um zum Mond zu fliegen.

S: Mmhh stimmt irgendwie. Was wäre also eine richtige Antwort?

A: Eine rein inhaltlich korrekte Antwort wäre zum Beispiel: „Um zum Mond zu fliegen brauchst du weder Birnen oder Bananen.“ Diese Antwort hilft dem Fragenden natürlich nicht weiter.

S: Was antworte ich also, wenn ich dem Fragenden helfen möchte?

A: Das hängt natürlich davon ab, wer fragt. Nehmen wir an ein kleines Kind fragt. Eine statistisch korrekte aber brutale Antwort wäre: „Du wirst wohl leider nie zum Mond fliegen können.“ Eine pädagogisch wertvolle Antwort wäre dagegen: „Wenn du zum Mond fliegen möchtest, dann solltest du erst einaml damit beginnen Luft-und-Raumfahrt-Technik zu studieren und dich dann bei der ESA oder der NASA bewerben.“

S: Dies letzte Antwort gefällt mir sehr gut.

A: Danke, ja mir auch. Die Frage lässt sich auch noch abstrakter betrachten.

S: Was meinst du mit „abstrakter“?

A: Man kann sich Gedanken machen, was steckt denn eigentlich hinter der Frage? Der Fragende weis ja offensichtlich sehr wenig darüber wie man zum Mond fliegt. Aus seiner Sicht scheint es wohl recht einfach zu sein. Und wohl aufgrund von falschen vorab Informationen glaubt er man benötige dazu Birnen oder Bananen.

S: Mmh, das heist man müsste dem Fragenden eigentlich erst einmal erklären, dass der Prozess zum Mond zu fliegen eigentlich viel komplizierter ist, als dass man ihn mit Birnen oder Bananen lösen könnte.

A: Ja genau richtig.

S: Das wird aber eine lange Antwort.

A: So ist es. Auf viele Fragen gibt es einfach keine kurze und knappe Antwort. Gerade dann wenn sich die Frage um einen Komplexen Sachverhalt dreht.

S: Aber viele Leute erwarten doch eine kurze Antwort.

A: Ja leider. Gerade dann, wenn der Fragende die komplexität des Themas nicht kennt (oder noch schlimmer: gar nicht erst versteht). Dann gibt es eigentlich kaum eine Antwortmöglichkeit ohne den Fragenden nicht zu verärgern.

 

Das perfekte Gefängnis

Achilles: Hallo Schildkröte. Wie geht es dir? Ist es nicht ein wunderbarer Tag heute?

Schildkröte: Guten Tag Archilles! Danke gut. Ja ich genieße die warme Sonne. Und dir, quält dich wieder einer deiner Fragen?

Achilles: Ja du kennst mich zu gut. Mich lässt mal wieder eine meiner Fragen nicht los.

Schildkröte: Erzähl! Welche große geheimnissvolle Frage ist es diesmal?

Achillies: Es ist die Frage: „Was wäre das perfekte Gefängnis?“ Das perfekte Gefängnis weiterlesen